Pressemitteilungen
Pressemitteilung September 2005:
„ergomechanics 2005“ (PDF herunterladen)
Pressemitteilung April 2005: Ergomechanics
- neuester Stand (PDF
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„ergomechanics 2005“
Wirbelsäulenforscher plädieren für Bewegung und rückenschonende Arbeitsbedingungen
Amberg, 30. September 2005 – Bewegung, Dynamik und wechselnde Körperhaltungen sind elementare Voraussetzungen zur Gesunderhaltung des Rückens. Starre Haltungen hingegen fördern Degenerationsprozesse der Bandscheibe und leisten Rückenproblemen Vorschub – so das einhellige Fazit des „ergomechanics 2005“ in Amberg. Auf dem 2. Interdisziplinären Kongress zur Wirbelsäulenforschung stellten jetzt führende internationale Wissenschaftler wesentliche Ergebnisse ihrer Forschungen vor. Gemeinsames Thema waren Erkenntnisse, die dazu beitragen, Rückenschmerzen und –belastungen, also der entscheidenden Krankheit unserer Zeit, entgegenzuwirken.
Den Organisatoren des außergewöhnlichen Kongresses war es gelungen, alle wesentlichen Impulsgeber der modernen Wirbelsäulenforschung zusammenzubringen. Zu den namhaften Referenten zählten Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Alf Nachemson von der Universität Göteborg und der Georgetown Universität Washington, Prof. Dr. Malcolm Pope von der Universität Aberdeen sowie Prof. Dr. Patricia Dolan von der Universität Bristol. Ergonomen kamen ebenso zu Wort wie Koryphäen der Biomechanik. Durch seine interdisziplinäre Ausrichtung bot der Kongress den rund 300 Fachbesuchern ein außerordentlich breites Spektrum. „Der fachübergreifende Ansatz und das hohe wissenschaftliche Niveau ermöglichten einen einmaligen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand“, so das Resümee eines Teilnehmers. Exakt dies ist die Intention des alle vier Jahre stattfindenden „ergomechanics“, der den Dialog der Spezialisten fördert und zugleich dazu dient, deren Erkenntnisse einem weiten Fachpublikum vorzustellen. „In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Wirbelsäulenforschung viel erreicht“, so der Ulmer Biomechaniker Prof. Dr. Hans-Joachim Wilke. „Nun geht es darum, dieses Wissen auszutauschen, zu verbreiten und zu nutzen.“
Am diesjährigen Kongress nahmen insbesondere Betriebsärzte, Ergonomen, Ergotherapeuten und Fachverantwortliche aus der Wirtschaft teil. Die Erkenntnisse des Kongresses helfen nicht nur zur Gestaltung rückenschonender Arbeitsplätze. Sie fördern auch das Angebot an dazu notwendigen Ausstattungselementen wie gesundheitsfördernd gestalteten Fahrersitzen oder Bürostühlen. Initiatoren des renommierten Kongresses sind der Amberger Fahrzeugzulieferer Grammer AG und die SATO Office GmbH. Beide Unternehmen kooperieren eng mit Universitäten und Instituten in aller Welt, um neue Standards zu setzen. Vorrangiges Ziel ist, eine Sitzergonomie zu etablieren, die der Volkskrankheit Rückenschmerzen effektive Möglichkeiten zur Vorbeugung und Prophylaxe entgegensetzt.
Ausführliche Informationen zum Kongress „ergomechanics“ können im Internet unter www.ergomechanics.de abgerufen werden.
Kurzportrait Grammer AG
Die Grammer AG, Amberg, ist mit ihren Kernprodukten weltweit führend in der innovativen Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen. In der größten Sparte „Automotive“ liefert Grammer Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen sowie integrierte Kindersitze an namhafte Pkw-Hersteller und die Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Im Unternehmensbereich „Seating Systems“ umfasst die Sparte Fahrersitze die beiden Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler). Hier ist Grammer sowohl im Erstausrüster- als auch im Nachrüstgeschäft tätig. Passagiersitze werden für Erstausrüster und Betreiber von Bahnen und Bussen angeboten. Mit über 8.000 Mitarbeitern in 19 konsolidierten Gesellschaften ist Grammer in 17 Ländern weltweit vertreten. Grammer Aktien werden im amtlichen Markt der Börsen München und Frankfurt, über die elektronische Plattform Xetra sowie im Freiverkehr der Börsen Stuttgart, Berlin und Hamburg gehandelt. Sie sind dem Segment "Prime Standard" zugeordnet.
Kurzportrait SATO Office GmbH
Die SATO Office GmbH, Ebermannsdorf, geht aus einer Verbindung der Grammer Bürostühle GmbH und dem griechischen Büromöbelhersteller SATO S.A. hervor. Das international agierende Unternehmen fertigt Sitzsysteme für Büro, Kino, Theater, Hörsaal und Kongress. Ihre Kompetenz liegt in der Entwicklung ergonomischer Sitztechniken. In Kooperation mit Wirbelsäulenspezialisten und Biomechanikern erarbeitet SATO die optimale Umsetzung medizinischer Anforderungen. Mit den Brands „Grammer Office“ und „TCC“, deren Produkte sich durch hohes Qualitäts- und Designniveau auszeichnen, ist SATO im Bürostuhlmarkt engagiert. Zu den namhaften Referenzen im Bereich Office zählen unter anderem AUDI, Airbus und E.ON sowie zahlreiche Unternehmen im Ausland. Unter der Marke „Projects“ plant und entwirft SATO die Bestuhlung von Konferenz-, Kino-, Theater- sowie Hörsälen.
Ergomechanics - neuester Stand
Am 29. September 2005 werden sich auf einem Kongress in Amberg führende Wissenschaftler mit aktuellen Tendenzen auf dem Gebiet der Wirbelsäulenforschung befassen
Rückenschmerz hat in den westlichen Ländern epidemieartige Ausmaße erreicht, Tendenz weiter steigend. Das belegen Statistiken, Umfragen und Kostenuntersuchungen. Noch lange nicht vollständig geklärt sind allerdings die Ursachen dieser Volkskrankheit. Immer noch wird hauptsächlich an Symptomen kuriert, die Frage nach der richtigen Prophylaxe vor allem am Arbeitsplatz kommt meistens zu kurz. Zur Vorbeugung könnten aber vor allem neue Ergebnisse der Wirbelsäulenforschung entscheidend beitragen. Auf einem Kongress werden diese Ergebnisse im September von führenden Wissenschaftlern aus erster Hand präsentiert.
Neue Erkenntnisse als Grundlage für die Praxis
Aufgrund der außergewöhnlich positiven Resonanz auf den ersten internationalen Fachkongress "ergomechanics" im Jahr 2001 wird es in diesem Jahr in Amberg einen Folgekongress rund um das Thema "Der Mensch als sitzendes Wesen" geben. Schwerpunkte dieser zweiten Veranstaltung werden die Beanspruchung und die Degenerationsprozesse der Bandscheibe sowie die entsprechenden muskulären Prozesse sein. Dabei geht es konkret um den Einfluss der Sitzposition auf die Rückenmuskulatur und die Auswirkung von Ganzkörperschwingungen auf den Menschen. Die Tagung wird zeigen, dass Sitzkomfort weder Luxus noch Zufallsprodukt ist, sondern durch Einbeziehung von Endnutzern gezielt gesteuert werden kann. Betriebsärzte, Ergonomen, Ergotherapeuten und die Fachverantwortlichen aus der Pkw- und Nutzfahrzeug-Industrie sollten sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen, von weltweit anerkannten Wissenschaftlern auf den neuesten Stand gebracht zu werden.
Der Kongress wird von der GRAMMER AG und der Sato Office GmbH, den beiden führenden Unternehmen in Sachen Sitzergonomie, gesponsert. GRAMMER führt seit vielen Jahren einen intensiven Dialog mit Medizin und Wissenschaft auf dem Gebiet der Wirbelsäulenforschung. Die aktuellsten Erkenntnisse werden in die Neuentwicklung aller GRAMMER-Produkte integriert. Der zweite Kongress setzt deshalb erneut auf den interdisziplinären, grenzübergreifenden Dialog zwischen Ergomechanik, Biomechanik und anderen Wissenschaften, die sich dem Thema Wirbelsäule aus ihrer jeweiligen Perspektive nähern.
Die hochkarätig besetzte Tagung findet am 29. September
2005
im Amberger Congress Centrum (ACC) statt. Am Vortag werden
die Teilnehmer der Tagung in der Amberger Konzernzentrale der
GRAMMER AG mit einem unterhaltsamen Abend begrüßt.
Zehn Referenten - zehn unterschiedliche Perspektiven
Der prominenteste Referent eröffnet den Kongress: Professor Alf Nachemson wird unter der provokanten Frage "Rückenschmerzen - ein überschätztes Problem?" den Umgang von Ärzten und Politikern mit diesem Massenphänomen analysieren und die Unterschiede der Vorgehensweise in verschiedenen Ländern untersuchen. Im zweiten Beitrag stellt der Münchner Pathologe Andreas Nerlich die Frage, ob die Bandscheibendegeneration eine normale Alterserscheinung oder eine krankhafte Veränderung ist. Der englische Ergonom und Biomechaniker Malcolm Pope wird zum Abschluss des ersten Teils neue Möglichkeiten vorstellen, mit einem vertikalen Kernspintomographen die Belastung und Ernährung der Wirbelsäule zu erforschen.
Um die beste Sitzposition für Bandscheibe bzw. Rückenmuskulatur geht es in den Beiträgen der beiden britischen Wissenschaftler Michael Adams (Physiker und Biomechaniker) und Patricia Dolan (Biologin und Muskelphysiologin). Der österreichische Experimentalphysiker und Biomechaniker Christian Haid widmet sich danach der Frage, welche Wirbelsäulenkrümmungen in unterschiedlichen Positionen tatsächlich erreicht werden.
Den abschließenden Teil leitet die schwedische Physiologin Marianne Magnusson ein. Sie widmet sich den Auswirkungen von Vibrationen beim Sitzen auf die Wirbelsäulenstrukturen. Der Niederländer Peter Vink wird darlegen, warum die Einbindung der Endnutzer bei der Festlegung des Sitzkomforts am Arbeitsplatz zwingend notwendig ist. Um die krankmachende Rolle sitzender Tätigkeiten speziell für Frauen geht es dem österreichischen Orthopäden Hans Tilscher, bevor die Ulmer Biologin Cornelia Neidlinger-Wilke erste Ergebnisse des europäischen Forschungsprojektes EURODISC zum Thema Bandscheibendegeneration vorlegen wird.
"Spannung" bis zum Schluss
Die abschließende Podiumsdiskussion verspricht spannend
und
unterhaltsam zu werden. Schließlich werden sich auf dem Podium
u.a. Professor Nachemson und der Ulmer Biomechaniker Hans-
Joachim Wilke, gleichzeitig wissenschaftlicher Leiter des
Kongresses, gegenüber sitzen. Alf Nachemson hat die
"Rückenschule" in den sechziger und siebziger Jahren durch
seine
Bandscheibendruckmessungen maßgeblich geprägt. Eine
Interpretation der Messergebnisse lief darauf hinaus, dass Sitzen
schädlicher als Stehen sei. Der deutsche Wissenschaftler Wilke
wiederholte diese Messungen vor einigen Jahren und kam zu der
Erkenntnis, dass der Bandscheibendruck im Sitzen nicht zwangsläufig
höher ist als im Stehen, sondern ganz im Gegenteil in einer
lässigen Sitzposition sogar deutlich reduziert werden kann. Ein Teil
des "Rückenschulprogramms" sollte nach Ansicht von Professor
Wilke deshalb überdacht werden.
April 2005
Die Grammer AG, Amberg, ist weltweit führend in der innovativen Entwicklung und Herstellung von Fahrer- und Passagiersitzen für Nutzfahrzeuge sowie Komponenten und Systemen für die Pkw- und Nutzfahrzeug-Innenausstattung. Wo Menschen in Fahrzeugen unterwegs sind, setzt Grammer Akzente in punkto Sicherheit, Komfort und Ergonomie. Das Segment Seating Systems umfasst die Geschäftsfelder Offroad- und LKW Sitze sowie Bahn- und Bussitze. Grammer Seating Systems ist Technologie- und Marktführer und beliefert sowohl die Erstausrüster als auch das Nachrüstgeschäft. Im Segment Automotive liefert das Unternehmen Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen sowie integrierte Kindersitze an namhafte Pkw-Hersteller im Premium-Bereich und die Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie.
Als globale Unternehmensgruppe schafft der Konzern fortlaufend Rahmenbedingungen, die am Kunden orientiert sind. Dazu gehört die Auswahl von Entwicklungs- und Produktionsstandorten und die Gestaltung eines internationalen Partnernetzwerkes.
Im Geschäftsjahr 2003 erzielte Grammer einen Umsatz von 786,5 Mio. EUR im Konzern und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 30,9 Mio. EUR. Mit über 7000 Mitarbeitern in 19 konsolidierten Gesellschaften ist Grammer in 13 Ländern weltweit vertreten.
Ansprechpartner/Contact:
Wiebke Fröhner
Telefon: +49-9621 / 880 848
Telefax: +49-9621 / 880 838
E-Mail: wiebke.froehner@grammer.com
Abdruck kostenlos.
Beleg erbeten an Wiebke Fröhner
Marketing Communications
Seating Systems
Publication free of charge.
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Marketing Communications
Seating Systems
Herausgeber/Publisher:
GRAMMER AG
P.O.X. 14 54
92204 Amberg (Germany)