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Resümee des Kongresses 2005:
- Psychosoziale Faktoren wie Kummer und Schmerzvermeidungshaltung sind für rückenschmerzbedingte Krankschreibungen von größerer Bedeutung als Bandscheibendegeneration und schwere Arbeit.
- Programme zur Wiedereinbindung in die Arbeit und Sicherheitstraining sind am effektivsten bezüglich der Verringerung der Fehltage
- Keine Angst vor Rückenschmerzen, dies verzögert die Erholung
- Schmerzvermeidung nicht sinnvoll
- Lendenwirbelunterstützung ist zur Vermeidung von akuten bzw. chronischen Rückenschmerzen nicht wirksam
- Die Ursache von Rückenschmerzen kann nur sehr selten durch Röntgen, Computer- oder Kernspintomographie gefunden werden
- Ein guter Sitz sollte eine leichte Flexion der Lendenwirbelsäule ermöglichen aber eine Hyperflexion verhindern. Die mäßige Lendenkyphose entlastet die Facettengelenke, die Bandscheibe wird gleichmäßig belastet und der Stoffwechsel der Bandscheibe wird unterstützt.
- Die Wirbelsäule sollte gestützt werden, damit die Rückenmuskeln entspannen und die Belastung der Wirbelsäule minimiert wird.
- Gutes Sitzdesign sollte einen häufgen Haltungswechsel ermöglichen und unterstützen
- Berufsgruppen, die mindestens zwei Faktoren aus Ganzkörperschwingung, Zwangshaltung und Hantieren von Lasten in starkem Maße ausgesetzt sind, sind als Hochrisikogruppen für Rückenschmerzen anzusehen. Beispiele: Traktorfahrer und Fahrer von Baumaschinen
- Komfort ist wichtig um Rückenschmerzen und Nackenprobleme zu vermeiden
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